Kelten und Römerfest zur Einweihung des Archäologieparks Belginum, Wederath
Morbach, Hunsrück.
Juni 2002




zum Vergrössern Bild anklicken !
oben: Umgebung der römischen Siedlung und des keltisch- römischen Gräberfeldes.


Das Gräberfeld von Wederath-Belginum
An der Hunsrückhöhenstraße baut die Gemeinde Morbach ein
archäologisches Museum.
An diesem Ort existierte vor 2000 Jahren die römerzeitliche Siedlung, in der bis zu 200-300 Einwohner lebten.
Zu dieser Siedlung kennen wir auch den Friedhof, der 500 m weiter östlich liegt.
Hier
bestattete die keltische und römische Bevölkerung über 800 Jahre lang ihre Toten (400 v. Chr. – 400 n. Chr.).
Dieses Gräberfeld ist seit 1954 fast komplett untersucht worden. 2.500 Bestattungen, fast 500 Aschengruben sowie 300
Grabgärten geben uns eine immense Fülle von Informationen über das Leben in keltischer und römischer Zeit.
Die Anfänge der Siedlung sind uns unbekannt, Ende des 4. Jahrh. n. Chr. jedoch wurde die Siedlung einfach aufgelassen und
verfiel.
Viele Reste von Häusern, Ställen, Brunnen, Zisternen, Kanälen, alten Wegen und zahlreiche Fundstücke aus römischer Zeit wurden bereits entdeckt und geben die Möglichkeit, ein Bild vom Leben im antiken Dorf zu entwerfen.
Link und empfehlenswerte Literatur zu dem Gräberfeld von Wederath-Belginum:
http://www.morbach.de
Totenbrauchtum der Kelten und Römer
Gräber Spiegel des Lebens
Verlag Philipp von Zabern, Mainz
Rheinisches Landesmuseum Trier, 1989
ISBN 3-8053-1044-7
ISBN 3-8053-1129-X (Museumsausgabe)
|
© Der Salzherr von Hallstatt |


oben: Beschuß mit einem Kompositbogen (ca. 60 Pfund) auf einen spätlatene Schild (Leinenbespannung) aus ca. 10 m Entfernung.



l
oben: Keltische Frau.
oben: Angriff einer Römergruppe .
oben u. rechts: Ostalpiner Krieger um 650 v.Chr.



