Die Rekonstruktion
Die Klingenlänge beträgt 19 cm und ist ca 5 mm stark das Ende ist stumpf, die komplette länge des Kampfbeiles ist 40 cm.
Da es Holzreste einer Knieschäftung auf einem Ärmchenbeil, aus einem Grab (126) in Hallstatt gibt, war die
Entscheidung für eine Knieschäftung klar.
Ein Baumstamm mit leicht nach unten gewachsenen Ast dient als Knieschäftung.
In den nach unten zeigenden Ast ist ein Spalt in Längsrichtung eingearbeitet, wobei der Spalt so stark wie die
Beilklinge sein muss, die Schaft- Klingenverbindung hat eine Lederumwicklung.
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Beil


links: Nachbildung eines Ärmchenbeiles aus Eisen mit Knieschäftung, Klingenlänge 19 cm.
links: Ärmchenbeil aus Eisen, länge 20 cm, Oberösterreich, Hallstatt,
Grab 236, C2.
Ärmchenbeil aus Eisen
Das Kampfbeil war im ostalpinen Gebiet
nach der Lanze die zweitwichtigste Waffe.
Das so genannte
Ärmchenbeil war aus Eisen geschmiedet und hatte eine Länge von ungefähr 20cm.
Die Knieschäftung war ein rechtwinklig verlaufender Baumast, wo die Beilklinge in einer Aussparung eingeschoben wurde, zum besseren Halt wurde die
Beil-Knieschäftungs Verbindung mit Leder, Sehnen oder anderen Materialien umwickelt.
Die Art der Beilschäftung wird seit der Bronzezeit angewendet.
oben: Ärmchenbeil aus Eisen mit holzresten
von der Knieschäftung, Oberösterreich,
Hallstatt, Grab 126, C1b.

© Der Salzherr von Hallstatt
www.hallstattzeit.de

oben: Krieger mit Kampfbeil auf einem Gürtelblech,
Slowenien, Vace.





