Lanze


Die Lanze

oben: Bronze Schildbeschlag mit je zwei Lanzen bewaffnete Kriegern, Italien, Forli, Emilia-Romagna, C2.

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oben: Rekonstruktionen
der Originale von links unten.
Bronz und Eisenlanzenspitze,
länge 12 cm und 32 cm.

rechts: Eisenlanzenspitze, länge 32 cm, Oberösterreich, Hallstatt, Grab 236, C2, Replik ist in Vorbereitung.

links : Bronzelanzenspitze, Slowenien, Brezje, Tumulus VI, Grab 5, C1b/C2..
Rechts oben der Nachbau.

links: Eisenlanzenspitze, länge 32 cm,
Oberöstereich, Hallstatt, Grab 283, C2..
Rechts oben der Nachbau.

Die Lanze diente dem ostalpinen Krieger als Hauptwaffe.
Nach Darstellungen auf den Situlen müssen die Lanzen ca.
1,50 bis 2 Meter lang gewesen sein.
Der hallstattzeitliche Krieger führte mindestens zwei
Lanzen in die Schlacht mit, wobei die leichten sicherlich
Wurfspieße waren.
Als typisches Merkmal der hallstattzeitlichen blattförmigen
Klingen ist der stark ausgeprägte Mittelgrat, wobei die
Lanzenspitzen sehr zierlich ausfallen können
(zb. länge 11 cm).
Die Lanzen der Stufe C2 sind meist aus Eisen gefertigt,
die älteren C1 noch öfters aus Bronze.
In den Kriegergräbern von Hallstatt wurden meist mehr
als zwei Lanzenspitzen gefunden, doch fehlen in den
Gräbern die sonst schon in der Urnenfelderzeit
bekannten Lanzenschuhe.

© Der Salzherr von Hallstatt
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