Frauentracht
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© Der Salzherr von Hallstatt
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oben: Ostalpine Bogenfibel
6.Jh. v.Chr. mit Anhänger und Klapperschmuck.
Most na Soci, Slowenien.

oben links: Repliken, Nadel mit
Spitzenschutz aus Gebein und
Bronze Nadel 34 cm, C2
oben rechts: Zwei Mehrkopfnadeln
mit Spitzenschutz aus Bronze,
Hallstatt, Grab 697,
oben: Paukenfibeln aus Bronze, Durchmesser der grossen Pauke 4,0 cm, 6 Jh. v.Chr., Bayern.
Die Bronzenadel
Die Männer waren nur kärglich mit metallenem Schmuck ausgestattet.
Es gibt lediglich ein Objekt, das regelmäßig vorhanden ist, nämlich die Bronzenadel. Sie finden fast ausschließlich Verwendung als Mantelschliessen. Getragen wurde sie über der rechten Schulter. Die typische Nadel aus dem Gräberfeld von Hallstatt (C2) ist die Mehrkopfnadel. Fast regelmäßig kommen Bronze oder Gebein Spitzenschützer zur Nadel dazu. Besonders die regionalen und vor allem zeitlichen Modeschwankungen, macht die Nadeln zu einem erstrangigen chronologischen Indikator, mit dessen Hilfe lassen sich Trachtentwicklungen und Provinzen ablesen, sowie die zugehörigen Grabbeigaben zeitlich exakt bestimmen lassen. In der folgenden Stufe D werden sie dann endgültig durch die wie eine moderne Sicherheitsnadel funktionierende Fibel abgelöst.




